Die Alternative zu Kaffeesud & Co.: Ab in die Zukunftswerkstatt!

Alles stöhnt derzeit unter der krisenhaften Gegenwart. Da soll es Sinn machen, an der Gestaltung der Zukunft zu arbeiten? Ja, das tut es. Vielleicht jetzt sogar noch mehr als sonst.

In welche Richtung wollen Sie in Bewegung kommen? Wohin soll – trotz aller Grenzschließungen – Ihre persönliche Reise gehen? Welche nächsten Schritte setzen Sie, welche Signale senden Sie an Ihr Umfeld aus? Ob Sie es glauben oder nicht, Ihre Zukunft wird von den Ergebnisse Ihrer Entscheidungen und Weichenstellungen stark beeinflusst sein.
Na dann, ab in die Zukunftswerkstatt …!

Zu Beginn muss ich Sie gleich mal ent-täuschen. Die Zukunftswerkstatt ersetzt natürlich nicht so profunde Vorhersage-Instrumente wie das Lesen des Vogelflugs, des Kaffeesuds oder der Eingeweide eines Opfertieres. Sorry. Gut möglich jedoch, dass ein Blick in die Glaskugel hilfreich ist. Vor allem, wenn Sie sich selbst darin sehen, wie Sie Ihr Thema oder Problem, das Sie beschäftigt, in den Griff bekommen haben und wie Sie jetzt agieren, vielleicht in einem neuen, veränderten Umfeld. Wer weiß?! Um dann – wie es Milton H. Erickson angeregt hat – die Glaskugel hinter der Glaskugel zu betrachten. Dort in der fernen Zukunft, wo es vielleicht um etwas ganz anderes geht, wo jedenfalls das aktuelle Thema schon längst keine Rolle mehr spielt …
Um dann ausgehend von dieser fernen Zukunftsstimmung mit den eigenen künftigen Möglichkeiten zu experimentieren. Tun wir doch mal so, als wären die kniffligsten Entscheidungen allesamt längst getroffen. So als ob Sie sich längst für einen bestimmten Weg entschieden hätten. Und dann können Sie sich überraschen lassen, was daraus alles folgt. Wie sich die Dinge entwickeln, wie sich das alles für Sie anspürt, welche Qualität(en) das für Sie erlebbar macht. Und dann stellen Sie vor, Sie hätten sich für einen anderen Weg entschieden. Wie sieht es dann aus? Was folgt daraus? Und dann noch etwas ganz anderes …

So ungefähr kann die Arbeit in der Zukunftswerkstatt gestaltet sein. Natürlich gibt es noch 1000 andere Möglichkeiten. Sie können in Ihrer Zukunftswerkstatt Karriereleitern probehalber hoch- und runterklettern, Schwellen überschreiten, einfach in eine Position schlüpfen, das eigene berufliche Tun völlig neu entwerfen, mutige, kräftige Zukunftsbilder kreieren und sie erst später auf ihre Realisierbarkeit prüfen. Und so weiter und so fort.
Wenn es gelingt, den unangenehmen Entscheidungsdruck bzw. die oftmals vorhandene Angst vor der Entscheidung und ihren Konsequenzen beiseite zu lassen, kann es eine äußerst freudvolle, spannende und anregende Sache sein.

Welche Fragen würden Sie in Ihrer Zukunftswerkstatt in Bewegung bringen?

Ich habe nun in diesen Newsletter-Artikeln alle von in meinem Buch „Coaching schafft Räume“ skizzierten Innenräume beschrieben. Die Mentale Kraftkammer, die Innere Schatzkammer, das Spiegelkabinett und eben die Zukunftswerkstatt. Natürlich sind in unserem Coaching-Haus weitere Innenräume durchaus vorstellbar – etwa ein Kontrollraum, ein Versteck für die geheimen Wünsche, eine Bibliothek des Wissens, ein Salon für besondere Gäste und viele andere mehr. Das Haus darf weiter ausgebaut werden …

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2021-01-08T19:30:27+01:00
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