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15.12.2007 | Starker Tobak für Workaholics
Starker Tobak für Workaholics

Dezember – die wohl härteste Zeit für echte Workaholics. Wenn die Energie nachlässt, die Akkus leer werden, die Jahreszeit uns einen dezenteren Bio-Rhythmus nahe legt.

Dezember. Vom Advent bis zu den Raunächten, rund um die Wintersonnenwende die kürzesten Tage und die längsten Nächte. Angeblich die stillste Zeit im Jahr.

Dezember. Ein Monat, der zum Innehalten und Verweilen einlädt. Der zum süßen Nichts-Tun verführt. Der zumindest nahe legt, deutlich leiser zu treten.

Zur Ruhe kommen, die Gedanken schweifen lassen, sich selbst genug sein, in den Tag hinein leben. Ohne Pläne, ohne To-do-Liste, einfach so.

Einen Kontrapunkt setzen zur Geschäftigkeit, zur Aktivität, zum zielorientierten Handeln. Quasi das Anti-Workaholic-Programm.

Eine Pause einlegen, sich besinnen … oder nicht mal das!
Einfach mal abschalten und schauen, was passiert.
Einen Arbeitstag bewusst beenden, einen Feierabend genießen, ein Wochenende und freie Tage tatsächlich als solche feiern, sich einen Urlaub von der Umtriebigkeit gönnen.

In der Broschüre des Bildungshauses Schloss Puchberg empfiehlt Johanna Weismann in ihrem Artikel „1x täglich nichts tun“ (2005):
„Wenigstens einmal am Tag für eine halbe Stunde aussteigen, untätig sein, die Gedanken kommen und gehen lassen und genussvoll schweigend die Zeit als solche genießen. Zumindest für einen guten Augenblick lang sich selber genügen.“

Das wär doch was! Dieses Motto aus dem Dezember in die folgenden Monate mit hinüber zu nehmen. Und sich dann überraschen zu lassen, wie sich so etwas wie Lebensqualität einstellt …



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