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28.04.2010 | Wenn die Dinge grundlegend anders werden
Wenn die Dinge grundlegend anders werden ... !

Wenn die Dinge grundlegend anders werden, gibt es vielerlei Zugänge, um dieses Phänomen zu fassen, zu begreifen.
Manche sagen, jetzt ticken die Uhren plötzlich anders. PhilosophInnen sprechen von Wertewandel und Paradigmenwechsel. ZoologInnen und PoetInnen sagen Metamorphose dazu. Kapitäne reißen das Ruder herum. Historisch oder astrologisch Inspirierte markieren den Eintritt in ein neues Zeitalter. PilotInnen oder SportlerInnen starten neu durch. Und wir BegleiterInnen von individuellen und organisationalen Change-Prozessen nennen es Transformation.
Ganz gleich, wie Sie dieses Phänomen bezeichnen, es weist eine Menge spannender Aspekte auf ...

Ein persönlicher Schicksalsschlag, eine akute gesundheitliche oder psychische Krise, ein dramatischer ökonomischer Konjunktureinbruch. All das – und noch viel mehr – erschüttert uns, bringt uns in Wanken und haut uns mitunter sogar um.
Schmerzlich, heftig, wuchtig und plötzlich. Nichts davon will man haben. Und doch passiert es.
Das Gute im Schlechten dabei: Es rüttelt uns auf, es macht uns wach, es lässt uns Gewohntes hinterfragen.

Was tun? Schnell ist man bei bekannten Lösungsansätzen, beim Mehr desselben. Man greift auf Bewährtes zurück. Alte Rezepte werden ausgepackt, denn die haben schließlich ja schon mehrmals funktioniert.
Bei einschneidenden Krisen jedoch reichen die üblichen Lösungsansätze auf einmal nicht mehr. Es braucht etwas gänzlich Neuartiges. Eine veränderte Haltung und andere Herangehens-, Denk- und Handlungsweisen – eben einen Paradigmenwechsel. Ein Mehr desselben, ein Verwenden alt bekannter Zugänge könnte dazu führen, dass man den Karren nur noch schneller an die Wand fährt.


Die Mission ist, was bleibt

Richten wir unseren Fokus auf Unternehmen. Da lässt sich in einer existenziellen Krisensituation vieles in Frage stellen. Sind Strategie, Produkte und Leistungen noch adäquat? Braucht es neue Lösungsansätze? Verpasst man sich eine neue Vision? Vielleicht müssen auch „nur“ die internen Abläufe neu ausgerichtet und eingerichtet werden. Sogar das kann eine völlig veränderte Grundhaltung bedingen. Etwa dann, wenn man die Kunden buchstäblich ins Unternehmen hereinholt und sie beim Designen interner Prozesse mitwirken lässt. Unvorstellbar? Ja klar, weil völlig anderes Paradigma!
Selten, sehr selten ist es nötig, die Grundwerte des Unternehmens völlig zu überarbeiten. Überprüfen und aktualisieren, ja. Aber eine völlig neue Wertelandschaft? Kommt kaum vor. Genau so, wie der Unternehmenszweck, die Grundidee unverändert bleibt und so für Stabilität sorgt. Die Mission ist das, was bleibt.


Auf zu neuen Ufern

Willkommen im Land der Transformation. Weniges bleibt, wie es stets war. Vieles entwickelt sich ganz neu.
Visionen entstehen beim Gehen, beim Tun, beim Probehandeln.
Räume zur Reflexion sind nötig, Zwischenräume zum Spinnen, Da-Zwischenräume zum Wirken-Lassen.
Transformation braucht Zeit und Räume – oft viel Zeit und verschiedenartige Räume.

Wenn Sie sich das erlauben – diese Räume dazwischen – dann werden Sie erleben, wie faszinierend dieses anfangs unheimliche Land sein kann ...
Und wenn Sie jetzt neugierig geworden sind und nicht auf den Newsletter im nächsten Monat warten wollen, dann können Sie in diesem inoVator-Artikel schon ein wenig weiterschmökern ...


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