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25.05.2008 | Der Zaubertrank Ressourcenorientierung
Der Zaubertrank (Ressourcenorientierung, Teil 2)

Wir befinden uns im Jahre 2008 n. Chr. Alle reden von Problemen. Von Defiziten, von Mängeln, von Schwierigkeiten. Von Konflikten, von krank machenden Arbeitsbedingungen, von Belastungen, von Stressfaktoren ...
Alle - wirklich alle? Nein! Eine von unbeugsamen Menschen bevölkerte und immer größer werdende Gemeinde hört nicht auf, dieser Denkhaltung Widerstand zu leisten. Und diese bunte Gemeinde hat auch einen Zaubertrank zur Verfügung, der ungeahnte Kräfte verleihen kann: „Ressourcenorientierung“!

Wie zeigt sich die Wirkung dieses Tranks?
  • Er mobilisiert Energien und Kräfte.
  • Er vermag auch unvermutete Kräfte zur Geltung zu bringen. Kräfte, die wesentliche konstruktive Veränderungen herbeiführen können. Wenn eine Person, ein Team oder eine Organisation erst mal erkannt hat, dass sie das Potenzial zur Bewältigung der aktuellen Situation drauf hat.
  • Er ermöglicht ein Erleben von „Ich schaffe das“ oder „Wir sind der Situation gewachsen“ oder „Wir bringen wertvolle Voraussetzungen mit und haben daher gute Chancen, die Herausforderung zu bestehen“.

Aus welchen – gar nicht so geheimen – Zutaten besteht dieser Trank, wie wird er zubereitet?

Eine große Portion Grundverständnis von Ressourcen als …
  • … reichhaltiges Repertoire an Fähigkeiten, Stärken, Talenten, Fertigkeiten und wertvollen Erfahrungen
  • … Quelle („Source“), aus der ich schöpfen kann
  • … Schatzkammer der eigenen, inneren Kräfte und Möglichkeiten
Milton Erickson, ein Meisterdruide in der Herstellung und Anwendung dieses Zaubertranks, lebte auf einer Farm in Arizona und er verwendete daher viele Metaphern aus dem Landbau. So verstand er das Unbewusste als großen, reichhaltigen Speicher. Einen Speicher für Getreide, für Samenkörner, aus denen später Neues reifen kann. Einen Speicher, den wir im Laufe unseres bisherigen Lebens gefüllt haben, der sich auch von selbst gefüllt hat. Und den wir jederzeit betreten können, um daraus Brauchbares, Hilfreiches zu entnehmen.

Reichlich Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Besonders wirksam: das Vertrauen darauf, dass einem im richtigen Moment schon das Passende in den Sinn kommen wird.

Gewürzt mit vielen Erfahrungen, wie man ähnliche Situationen in der Vergangenheit meistern oder zumindest überstehen konnte.

Dann noch die eigene Vorstellungskraft nutzen – z. B. einfach so zu tun, als könnte man die aktuelle Herausforderung bewältigen oder als hätte man sie bereits gemeistert.
Und den Fokus scharf stellen auf Möglichkeiten: Wie könnte es klappen? Welche Möglichkeiten habe ich? Und welche noch zusätzlich …?


Das ganze Gebräu zum geeigneten Zeitpunkt mit Zuversicht servieren und sich vom köstlichen Ergebnis überraschen lassen!

Schön, wenn auch Sie die Erfahrung machen, wie viele Römer, äh pardon, wie viele „Probleme“ Sie mit dieser Haltung verprügeln können …!


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